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Offener Sonntag am 03. September

Sichtlich erfreut zeigte sich kürzlich Ida Forster, Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, über die erstaunlich hohe Besucherzahl beim offenen Museumssonntag im Heimatmuseum. Über hundert Interessierte besichtigten die in diesem Jahr zum Teil neu gestalteten und neu eingerichteten Räume des jahrhunderte alten ehemaligen Bauernhauses.

03.09-klAnziehungspunkt für die Kinder und auch deren Eltern ist stets das "Kinderzimmer" im Obergeschoss, das mit Spielzeug, Schulsachen und auch Kleidungsstücken aus vergangenen Zeiten bestückt ist. Immer wieder hört man Väter und Mütter ihren Kindern sagen, dass man selbst als Kind mit solchen Sachen gespielt und auf so einer Schulbank gesessen habe.

Auf viel Aufmerksamkeit stösst auch das nebenan liegende Austragsstüberl mit dem Fehlboden und den jahrzehntealten Einrichtungsgegenständen. Ungläubiges Staunen gibt es immer bei den Ausführungen des Museumsführers, dass in diesem kleinen Raum in den Nachkriegsjahren eine mehrköpfige Lehrerfamilie gewohnt hat. In der Archäologieabteilung nahm der 84-jährige Werner Hübner, Vorstandsmitglied bei der Archäologischen Gesellschaft für Bayern, seine Besuchergruppen mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte von der frühesten Besiedelung des Pfettrachtales und damit von Altdorf. Werner Hübner faszinierte mit seinen Ausführungen nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die jüngsten Besucher, auf deren Fragen er immer eine erklärende Antwort wusste.

Der nächste offene Museumssonntag ist am 24. September. Dann wird Archivar Hans Seidl in einer gross angelegten - Sonderausstellung die 700-jährige Hofgeschichte des Hommerhofes in Eugenbach präsentieren: Dazwischen ist am 15. September wieder das traditionelle Weinfest des Heimat- und Museumsvereins in den Räumen des Adlhoch-Hauses.

Am "Tag des offenen Denkmals" am Samstag ist das Heimatmuseum in diesem Jahr nicht geöffnet.