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Temperierung des Museums wird erforscht
Forschungsobjekt der VW-Stiftung - Viel Lob bei Saisonabschlussfeier

Das Museum "Adlhoch-Haus" kommt in das Forschungsobjekt "Temperlerung und Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude" der VW -Stiftung. Das berichtete die Museumsleiterin Monika Weigl bei der Saisonabschlussfeier des Heimat- und Museumsvereins am Samstag im Gasthaus Huber in Gstaudach.

Gruppenbild HMV Dankessen 2011

 

Die Ehrenamtlichen, die teils Präsente erhielten, mit dem Vorsitzenden Hans Seidl, der Museumsleiterin Monika Weigl und den beiden Bürgermeistern Helmut Maier und Georg Wild.

 

 

 

Über die unerwartete Mitteilung zeigten sich die Aktiven des Vereins mit ihrem Vorsitzenden Hans Seidl recht erfreut. Bereits am 28. Novem- ' ber ist in München eine ganztägige Vorstellung dieses mit viel Geld ausgestatteten vierjährigen Forschungsobjekts, in das noch weitere drei Gebäude aus Bayern aufgenommen worden sind. Die Museumsleiterin meinte, die Entscheidung für . Altdorf sei mit dem langjährigen . Engagement für das "AdlhochHaus" insbesondere unter dem einstigen Bürgermeister Josef Sehofer sowie mit dem hohen Besucherzuspruch erklärbar.

"Wir können stolz sein, bei diesem Forschungsobjekt dabei sein zu können", gab Monika Weigl weiter zu verstehen. Nach ihren Worten handelt es sich hier um das besterforschte Bauernhaus. Das Museum hat, angesichts seines jahrhundertealten Bauzustands, enorme energetische Schwächen. Über vier Jahre hinweg sollen deshalb nun Messdaten gesammelt, ausgewertet und in Vorschläge für Verbesserungen eingearbeitet werden.

Bei dieser Abschlussfeier am Ende der heutigen Museumssaison freute sich Hans Seidl, zugleich auch Kreisarchivpfleger, über die Anwesenheit der beiden Bürgermeister Helmut Maier und Georg Wild, weil damit die Marktgemeinde ihre große Unterstützung für dieses Segment der kulturellen Arbeit vor Ort dokumentiere. In diesen Dank schloss Hans Seidl auch die Kommunalverwaltung mit ein, von der auch der Bauhofleiter Anton Schmidleitner anwesend war.

Das Museum "Adlhoch-Haus" und seine Exponate werden nicht versteckt, sondern ganzjährige interessierten Besuchern aus nah und fern gezeigt, erklärte Hans Seidl. "Der Heimat- und Museumsverein sowie die vom Markt Altdorf beauftragte Museumsleiterin Monika Weigl informieren interessierte Mitbürger über die geschichtsträchtige Vergangenheit." An diese Aussage knüpfte auch zweiter Bürgermeister Helmut Maier an, der auf Sonderausstellungen und wechselnde Themen verwies. "Dadurch kommen Bürger immer wieder oder das erste Mal in das Museum." Nach seinen anerkennenden Worten für alle Ehrenamtlichen überreichte der Kommunalpolitiker dann stellvertretend für alle auch Präsente an Maria Franz, Edeltrud Englert, J osef Maier und Josef Sehofer.

Dank zollte Hans Seidl auch seinen beiden Stellvertretern Ludwig Abstreiter und Anton Paukner sowie den bei der Museumsaufsicht oft Mithelfenden. Hier habe sich gerade der Heimatbuchautor Ernst Gruß hervorgetan. Weiter sprach Hans Seidl von einem "Dankeschön- Essen", das sich die Ehrenamtlichen wegen ihrer Mithilfe verdient haben. Die Museumssaison hatte der Verein am 25. April begonnen und heuer, wegen Umbauarbeiten, vorzeitig am 25. September beendet. Allgemeine Museumsöffnungen, Sonderschauen, Vorführungen und ein im Museum veranstaltetes Weinfest prägten die ganzjährige Arbeit, betonte Hans Seidl. "Die Exponate aus acht Jahrtausenden, die im Museum ausgestellt sind, sind es wert, sich für diese Bewusstseinsschärfung der Menschen für ihre Heimat einzusetzen."