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  •              Saniertes Museum öffnete Pforten
          Am "Internationalen Museumstag" kamen Besucher ins .Adlhoch-Haus"

Das Altdorfer Museum "Adlhoch-Haus", das im Jahre 1996 eröffnet wurde, präsentierte sich auch am "Internationalen Museumstag". In diesen gut 15 Jahren seines Bestehens hat dieses Museum eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Jährlich kommen nämlich einige Tausend Besucher, insbesondere wegen der von Monika Weigl angebotenen Programme, in das Museum am Fuße des "Oswald" - Hügels.

20.05. EröffnungDas heuer für den "Internationalen Museumstag" gewählte Motto "Welt im Wandel - Museum im Wandel" könnte sich nicht treffender auf das "Adlhoch-Haus" beziehen. Inzwischen wurde nämlich im Besucherbereich der Umbau abgeschlossen. Die Ehrenvorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, Ida Forster, freute sich daher, den vielen Besuchern, unter ihnen auch die beiden stellvertretenden Bürgermeister Helmut Maier und Georg Wild, ein nun barrierefreies Erdgeschoss mit zeitgemäßen Toiletten vorstellen zu können. Im Kellergewölbe, in dem die archäologischen Funde aus sieben Jahrtausenden ausgestellt sind, lässt die Erneuerung der Ausstellung noch auf sich warten, weil für kulturelle Einrichtungen dieser Art oft das Geld fehlt. Trotzdem oder gerade deswegen ließ es sich Heimatbuchautor Ernst Gruß nicht nehmen, an diesem "Internationalen Museumstag" die Besucher durch diese nach wie vor interessante Ausstellung zu führen. Im Gewölbekeller "Weinkeller" der einstigen Burgherren auf dem "Oswald" -Hügel befinden sich nicht nur Ausgrabungsfunde, sondern auch die Beschreibungen und Schautafeln. Das "Adlhoch-Haus" gehört heute zu den ältesten Bauernhäusern Niederbayerns.Die Haus- und, Hofgeschichte lässt sich urkundlich bis 1464 zurückverfolgen. Zu diesem "Oswald-Gütl" gehörten früher Wiesen, Felder und sogar Weinberge an der Südhangleite des Isar- Tals. Trotzdem war, wie sich aus alten Schriftstücken rekonstruieren lässt, das Leben dieser Gütl-Bewohner recht armselig und mit viel Arbeit verbunden. Die Steinzeit, die Keltenzeit und Römerzeit haben auch im Altdorfer Raum ihre Spuren hinterlassen. Deshalb kann man bei einem Rundgang durch dieses Museum die Heimatgeschichte demonstrativ erleben. Dass dies auch an diesem "Internationalen Museumstag" ermöglicht worden ist, dazu trugen Edeltrud Englert, Ida Forster, Maria Franz, Ernst Gruß, Franz Linseis und Josef Maier vom Heimat-und -Museumsverein bei.

Das Bäckerhandwerk in Bild und Schrift

Anhand von Briefprotokollen und Besitzerfolgen sowie Bildern stellen Heimatbuchautor Ernst Gruß und Kreisarchivpfleger Hans Seidl die bewegte lange Geschichte des Bäckerhandwerks von Altdorf, Eugenbach und Pfettrach unter dem Motto "Unser tägliches Brot gibt uns heute" im Altdorfer Heimatmuseum dar. Die vielen großformatigen Bilder mit den erklärenden Bildunterschriften von Ehrenbürger Ernst Gruß rufen dazu die Zeitgeschichte' der letzten 100 Jahre wieder in Erinnerung. Das Museum hat zur Ausstellungs eröffnung am Pfingstmontag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Um 14.30 und 15.30 Uhr werden jeweils Führungen angeboten. Des Weiteren können die Archäologie im Keller sowie alle weiteren Bereiche im Museum besichtigt werden.