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Sauerteigbrot und Landbutter
"Sonntag der offenen Tür" lockte wieder viele Besucher an

Das Altdorfer Heimatmuseum lockte an seinem turnusgemäßen "Sonntag der offenen Tür" auch diesmal wieder mit einer besonderen Demonstration viele Besucher an.

Backofenl02So wurde in dem im Museumsgarten platzierten Backofen das beliebte Sauerteigbrot gebacken. Weiter wurde die früher auf bäuerlichen Häfen übliche Butterherstellung gezeigt. Selbstverständlich waren auch die ausgestellten Gewänder von bäuerlichen Betrieben aus dem 19. Jahrhundert sowie die archäologischen Funde im Gewölbekeller oft im Blickpunkt des Besucherinteresses. Die Ehrenamtlichen des Heimat- und Museumsvereins Altdorf hatten viel zu tun, um demonstrieren zu können, wie früher auf den Bauernhöfen auch Brot und Butter hergestellt wurden. Bäckermeister Günther Gühl hatte bereits am Vortag den Sauerteig vorbereitet. Am Öffnungstag des Museums musste bereits frühzeitig der Backofen angeheizt werden, um die nötige Hitze im gemauerten Backraum zu erreichen.

Auch das demonstrierte "Ausbuttern" war für Rosi und Ludwig Abstreiter, die auch den Frischrahm geliefert hatten, eine strapaziöse Arbeit. Die frische Landbutter, aus der noch das Wasser tropfte, war aber dann als Brotaufstrich eine begehrte Delikatesse. Dazu hatte Ernst Gruß noch frische Rettiche geliefert.

Mit Zithermusik sorgte Ernst Gruß auch für heimelige Kurzweil. Fleißig halfen auch Ida Forster, Anton und Christa Paukner, Maria Franz, Anna Schmidt und Josef Maier, damit dieser "Sonntag der offenen Tür" im Museum wieder ein voller Erfolg werden konnte. Zeitweilig führte auch Josef Sehofer die Besucher durch die Archäologieausstellung.

Der Vorsitzende Hans Seidl des Heimat- und Museumsvereins, der kurz vor dem Öffnungsende 'eintraf, nutzte die Gelegenheit, um festzustellen, dass das Altdorfer Heimatmuseum stets mit Sonderschauen, besonderen Demonstrationen und neuen Ausstellungsgegenständen das Besucherinteresse zu wecken versuche. "Ein Museum lebt, wenn viele Besucher kommen", war dazu sein ermunterndes Resümee.