Heimatmuseum - ein Besuchermagnet
Progarmm “Jungsteinzeit erleben” beliebt

"Beim Heimatmuseum konnten 2006 wieder hohe Besucherzahlen registriert werden", berichtete )VIuseumsleiterin Monika Weigl vor dem Ausschuss für Kultur, Jugend und SozialeiS. Demnach fanden 4349 Kinder u.nd Erwachsene im Vorjahr den Weg in das Museum.

Museum,Haus-kl02Zu Beginn der Ausschusssitzung hatte Bürgermeister Josef Sehofer bereits hervorgehoben, dass das Altdorfer Museum seine herausragende Stellung unter vielen Heimatmuseen behauptet habe. -Das sei, so der Marktgemeindechef, nur durch den engagierten Einsatz von Museumsleiterin, Kreisarchivpfleger Hans Seidl und Heimat- und Museumsverein mit seiner Vorsitzenden Ida Forster gelungen.

In ihrem Bericht listete Monika Weigl die im Museum angebotenen Projekte und Programme auf. Mit diesen Angeboten seien Schulklassen bis hin zu Seniorengruppen angesprochen worden. "Angefragte Besuchstermine können oft nicht mehr sofort erfüllt werden. Wir sind während der Sommermonate an der Grenze der vollen Auslastung". Mit einer bebilderten Broschüre, die jedem Ausschussmitglied ausgehändigt worden ist, skizzierte Monika Weigl das experimentale Programm "Jungsteinzeit erleben". Die archäologische Abteilung im Museumskeller ist mit Aufsehen erregenden Funden bestückt. Exponate aus rund 7000 Jahren lassen die Geschichte anschaulich erleben.

Am 9. September dieses Jahres wird deutschlandweit der "Tag des offenen Denkmals" veranstaltet, berichtete der Bürgermeister. Nach seinen Worten lautet heuer das Motto "Orte der Einkehr und des Gebetes Historische Sakralbauten". Der Marktgemeindechef ermunterte die Katholischen Pfarreien, den Heimatund, Museumsverein und die Museumsleiterin, angesichts der hier vorhandenen Sakralbauten, diese an diesem Tag für geschichtserläuternde Führungen zu öffnen.
Auszug aus LZ v. 12.03.2006