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Museum "Adlhoch-Haus" mit viel Leben erfüllt
In Saisonabschlussfeier viel Lob - "Ganslberg-Aich" kommt 2011 als Sonderschau

Das Museum "Adlhoch-Haus" und seine Exponate werden nicht versteckt, sondern ganzjährig interessierten Besuchern aus nah und fern gezeigt. Dieses Resümee zog Vorsitzender Hans Seidl in der Saisonabschlussfeier des Heimat- und Museumsvereins zu den Museumsöffnungen, Sonderschauen und geselligen ·Veranstaltungen. Viel Lob erhielten hierbei die Ehrenamtlichen von Seiten der Marktgemeinde.

Dankeessen02Bei dieser Abschlussfeier am Samstag im Gasthaus Huber in' Gstaudach am Ende der heurigen Museumssaison freute sich Hans Seid!, zugleich auch Kreisarchivpfleger, über die Anwesenheit der beiden Bürgermeister Helmut Maier und Georg Wild, weil damit die Marktgemeinde ihre große Unterstützung für dieses Segment der kulturellen Arbeit dokumentiere. Ebenso zufrieden äußerte sich der Vorsitzende über den Besuch des Heimatbuchautors Ernst Gruß, der am 3. Dezember einen weiteren Bildband über seine Heimat präsentieren wird.

Mit der ebenfalls anwesenden Museumsleiterin Monika Weigl kümmert sich, so der Vorsitzende, auch der Markt Altdorf um seine kulturelle Arbeit, das Wissen um seine geschichtsträchtige Vergangenheit nicht nur zu erhalten, sondern auch an interessierte Mitbürger weiterzugeben. An diese' Aussagen knüpfte zweiter Bürgermeister Helmut Maier an, der nach anerkennenden Worten für alle Ehrenamtlichen dann stellvertretend für diese auch Präsente an Ida Forster, an das Ehepaar Paukner sowie an Ernst und Richard Gruß überreicht.

Dank zollte Hans Seidl auch seinem Stellvertreter Ludwig Abstreiter, besonders den bei den Vorstandsmitgliedern Maria Franz und J osef Maier für ihre ganzj ährige M useumsaufsicht sowie Bäckermeister Günter Gühl, Rita Fuchs mit ihrem Team und nicht zuletzt Vertretern der örtlichen Feuerwehren, die alle bei Sonderschauen mitgewirkt haben.

Von einem "Dankeschön-Essen", das sich die Ehrenamtlichen wegen ihrer Mithilfe verdient haben, sprach Hans Seidl. "Ohne der~n Einsatz und der gelegentlichen Unterstützung ,durch den kommunalen Bauhof wären insbesondere die Sonderschauen nicht durchführbar gewesen," Nach den Worten des Vorsitzenden haben dadurch viele Menschen den Weg in das Museum gefunden.

Die Museumssaison hatte der Verein am 25. April begonnen und am 24. Oktober abgeschlossen. Allgemeinde Museumsöffnungen, Sonderschauen, Vorführungen und ein im Museum veranstaltetes Weinfest prägten die ganzjährige Arbeit, betonte Hans Seidl. "Die Exponate aus acht Jahrtausenden, die im Museum ausgestellt sind, sind es wert, sich für dieses Bewusstseinsschärfung der Menschen für ihre Heimat einzusetzen." Dazu erklärte Kassier M'ichael Kampfhammer, dass es die Kassenlage erlaube, auch im kommenden Jahr die Sonderschau "Ganslberg-Aich" vorzubereiten und anzubieten.
LZ v. 25.11.2010