Ehrenamtlichen Einsatz gebührend gewürdigt
Museumsverein und Marktgemeinde dankten allen Helfern und Förderern

Zum Abschluss der diesjährigen Museumssaison hatte der Heimat- und Museumsverein alle Helferinnen und Helfer, Förderer, Sponsoren und Leihgeber, die zum Gelingen der offenen Museumssonntage beigetragen hatten, zu einem Dankeschön-Essen zum Huberwirt nach Gstaudach eingeladen. Zu den zahlreichen Gästen des Abends zählten auch der Hausherr des AdlhochHauses, Bürgermeister Josef Sehofer, seine bei den Bürgermeisterkollegen Franz Kainz und Willi Gürtner, sowie Hauptamtsleiterin Birgit Schenk.

Dankeschön

 

Blumen für Ida Forster, Maria Franz und Monika Weigl sowie ein Präsent für ihre ehrenamtliche Museumsarbeit erhielten Werner Winheim, Anton Paukner, Hermann Franz, Josef Maier, Paul Fischer und Hans Seid! (v.I.) aus der Hand von Bürgermeister Josef Sehofer (Mitte). Auch seine Stellvertreter Franz Kainz und Willi Gürtner gratulierten.

 

Ida Forster, Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, freute sich über das Kommen von Museumsbetreuerin Monika Weigl, Werner Hübner von der Gesellschaft für Archäologie in Bayern, Kreisarchivar Hans Seid! und von Franz Leneis, den sie als den "Vater des Museums" bezeichnete. Ohne die tatkräftige Mithilfe von zahlreichen Museumsfreunden hätten die Aktionen und Ausstellungen im Adlhoch-Haus nicht so erfolgreich durchgeführt werden können, sagte sie in ihrer Ansprache. Ihr besonderer Dank galt den Verantwortlichen der Marktgemeinde und den Mitarbeitern des Bauhofes für die stete Unterstützung und Hilfe bei den verschiedensten Angelegenheiten.

Lobende Worte fand sie auch für Hermann Franz und Josef Maier, die den Museumsgarten wieder zu einem viel bewunderten Vorzeigeobjekt gemacht hätten, sowie für Maria Franz, die als erste Ansprechpartnerin im Eingangsbereich die Museumsbesucher auf den rechten Weg zu den Ausstellungsstücken gewiesen habe.

Das Museum habe innerhalb seiner Mauern viel Geschichtsträchtiges und zeige zahlreiche Spuren, die unsere Vorfahren hinterlassen hätten, sagte Bürgermeister Josef Sehofer, und deshalb freue er sich, dass der Heimat- und Museumsverein und mit ihm die Marktgemeinde Altdorf wieder auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken können. Zu mehreren Sonderschauen und Vorführungen seien erneut viele Besucher gekommen. Im Mittelpunkt seien in diesem Jahr sakrale Bauten gestanden, zu denen Ernst Gruß, Hans Seidl, Diakon Michael Weigl und Freiherr Erasmus von Fürstenberg bei ihren Führungen und Vorträgen hunderte von Interessierten in ihren Bann zogen, sagte das Marktgemeinde-Oberhaupt.

Viel Aufsehen hätten auch die Sonderschauen "Das Mühlenwesen im Pfettrachtal" und "Dreschen wie in früheren Zeiten" erregt, die nur durch die Organisation des Heimatund Museumsvereins hätten durchgeführt werden können, lobte Josef Sehofer und sagte wörtlich: "Dafür möchte ich den Heimat- und Museumsverein mit seinen Vorsitzenden Ida Fm'ster, Anton Paukner und Hans Seid! nochmals danken. Dieses Dankeschön möchte ich auch auf die ganzjährige Arbeit ausweiten." In seinen Dank schloss er auch Museumsbetreuerin Monika Weigl ein, die es immer verstehe, sowohl Kindern wie auch Erwachsenen die Heimatgeschichte, und hier insbesondere die Exponate im Heimatmuseum, näherzubringen. Auch den Heimatbuchautor Ernst Gruß hob Sehofer hervor, der mit seiner Ortschronik ein Werk verfasst habe, das ihm keiner mehr nachmachen könne.

Bürgermeister Josef Sehofer ermunterte die Gäste des Abends, auch zukünftig das Altdorfer Heimatmuseum, in dem man eine Zeitreise durch acht Jahrtausende machen könne, zu besuchen. "Wir können nämlich stolz auf unsere Geschichte und die Siedlungsspuren in unserer Gegend sein", sagte er und fuhr fort: "Dass so viele Menschen jeglichen Alters, auch zahlreiche Schulklassen, vom Bildungsangebot dieses Museums profitieren, dafür gebührt den vielen Ehrenamtlichen des Heimatund Museumsvereins meine besondere Anerkennung und mein Lob." Dieses ehrenamtliche Engagement sei auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass auf den Landkreis und die Marktgemeinde eine der größten Herausforderungen bei archäologischen Arbeiten durch den Bau der geplanten Nordumgehung zukomme. Da finanziell nicht mehr zu leisten sei, wäre der ehrenamtliche Einsatz notwendiger denn je, schloss der Bürgermeister seine Ausführungen.
LZ v. 17.12.2007