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Museumssaison mit "Kaffee-Geschirr" eröffnet
"Adlhoch-Haus" lebt vom Interesse der Besucher - Anerkennung durch Bürgermeister

Der Auftakt für die heurige Museumssaison im "Adlhoch-Haus" hätte nicht besser sein können. Bei früh sommerlichen Temperaturen präsentierte sich am Sonntagnachmittag das Museum, in der die Sonderschau "Kaffee-Geschirr" zu besichtigen war, von der schönsten Seite. An der Heimatgeschichte interessierte Besucher sind, so Vorsitzender Hans Seidl des Heimat- und Museumsvereins, treue "Wegbegleiter" der Museumsarbeit.

KaffeegeschirrDer Vereinsvorsitzende zeigte sich bei der Eröffnung recht erfreut über die Verbundenheit der kommunalen Repräsentanten zu ihrem Museum. Hans Seidl begrüßte namentlich die bei den Bürgermeister Franz Kainz und Helmuth Maier, Museumsleiterin Monika Weigl, Heimatbuchautor Ernst Gruß und Altbürgermeister Josef Sehofer, die sich unter die Schar der ersten Besucher eingereiht hatten.

In seiner Ansprache unterstrich Hans Seidl das Bemühen, das Museum und seine Exponate auch künftlg den Bürgern näherzubringen. "Was würde ein Mu'seum wert sein, wenn daran der Bürger kein Interesse hat", gab der Vereinsvorsitzende zu verstehen. Deshalb sei er nicht nur den Ehrenamtlichen des Vereins, sondern auch allen "vorbeischauen-. den Besuchern" für ihr Interesse dankbar.

Die Ehrenvorsitzende Ida Forster, die gemeinsam mit Maria Franz die zitierte Sonderschau angeregt hatte, gab anschließend eine!). Einblick in die gestaltungstechnische Entwicklung des heimatlichen Kaffee-Geschirrs. Unter diesem befanden sich auch hundert Jahre alte Leihgaben, für deren Überlassung sich Ida Forster besonders bedankte. Die Leihgaben stellten zur Verfügung: Roswitha Semmler, Elisabeth Detterbeck, Heidemarie Gürtner, Maria Franz, Ida Forster und Josef Maier. Aufgrund seines Sonderschau-Themas ließ es sich der Verein nicht nehmen, den Besuchern auch Kaffee und Kuchen anzubieten. Auch Bürgermeister Franz Kainz zollte dem Heimatund Museumsverein seine Anerkennung, mitzuhelfen, das Museum fast ganzjährig mit Leben zu erfüllen. Er wünschte deshalb dem Verein stets viele Besucher, damit dessen Arbeit und dessen Mühen auch eine entsprechende Resonanz findet. Unbestritten ist die archäologische Ausstellung im Kellergeschoss, die nach den Worten der ebenfalls anwesenden Museumsleiterin umgebaut werden soll, der bedeutendste Schwerpunkt des Museums. Die zumeist in Vitrinen ausgestellten Fundstücke sind aus acht Jahrtausenden. Auch Schautafeln gestalten einen Blick in die Vergangenheit.

Tag des Museums

Die nächste Museumsöffnung ist am 16. Mai anlässlich des "Internationalen Museumstags". Dieser Museumsöffnung. folgt bereits am 30. Mai ein weiterer "Sonntag der offenen Tür". Hierbei wird das Schaubacken von Sauerteigbrotim nahen' freistehenden Backofen demonstriert.

Das dabei hergestellte Brot wird mit frischer Landbutter an die Besucher abgegeben. Für Kenner dieses Schmankerls ein begehrtes Angebot. Gleichzeitig eröffnet der Hobbyarchivar Hans Seidl an diesem Tag auch die Sonderausstellung über den Pfettracher "Benker-Hof", von dem er viele alte Schriftstücke und Aufzeichnungen zusammengetragen hat.

 

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