Altdorf

© 2004
erstellt durch Ja-DV

Viel Lob f├╝r das Engagement
Der Heimat- und Museumsverein dankte seinen Aktiven

Wie schon in den ver┬şgangenen Jahren beschloss der Heimat- und Museumsverein auch diesmal wieder das Museumsjahr mit einem Dankesch├Ân-Essen f├╝r alle Helfer, f├╝r Mitarbeiter, Sponsoren und Leihgeber.
Auch B├╝rgermeister Josef Sehofer und sein Stellvertreter Willi G├╝rtner, die Hausherren des Heimatmuseum Adlhoch-Haus, waren zum Huberwirt nach Gstaudach gekommen.




Als Dank f├╝r die aktive Arbeit beim Heimat- und Museumsverein ├╝berreichte B├╝rgermeister Sehofer Blumenstr├Ąu├če an Monika Weigl und Maria Franz sowie eine Anerkennung an Anton Paukner, Hans Seidl und Werner Winheim








Zweiter Vorsitzender Anton Paukner dankte in Vertretung von Ida Forster allen Anwesenden f├╝r die vielf├Ąltige Hilfe und Mitarbeit f├╝r den Verein im zu Ende gehenden Jahr. Von April bis Oktober sei geschmiedet worden, es wurden Balken behauen, unz├Ąhlige Gruppen- und Einzelf├╝hrungen durchgef├╝hrt durch das renovierte Erdgeschoss, durch die Arch├Ąologie und die Sonderausstellungen, sagte Anton Paukner. All dies sei nicht m├Âglich gewesen ohne die vielen freiwilligen Helfer, ohne die Mitarbeiter des Bauhofes und die Unterst├╝tzung der Marktgemeindeverwaltung. Besonders erw├Ąhnte der Vorsitzende Maria Franz. Sie sei die erste Ansprechpartnerin f├╝r die Besucher des Museums und immer da, wenn sie gebraucht werde. Sie sei geradezu "mit dem Verein verheiratet", sagte Toni Paukner.
In diesen Tagen habe der Markt Altdorf ├╝ber die Heimat- und Landesgrenzen hinaus Aufsehen erregt durch das hier entdeckte Grab eines Steinzeitmenschen, sagte B├╝rgermeister Josef Sehofer bei seiner Ansprache. Diese Entdeckung sei ein weiterer Mosaikstein in der Erforschung der 8000-j├Ąhrigen Siedlungsspuren in und um Altdorf und noch vieles liege hier, wie auch der neueste Fund vermuten lasse, im Verborgenen. "Trotzdem freut es mich, heute dem r├╝hrigen Heimat- und Museumsverein mit seinen Vorsitzenden Ida Forster, Anton Paukner und Hans Seidl ein Dankesch├Ân f├╝r die ganzj├Ąhrige Arbeit sagen zu k├Ânnen" , fuhr der B├╝rgermeister fort und schloss in diesen Dank auch Museumsbetreuerin Monika Weigl ein, die es immer wieder verstehe, sowohl Kindern wie auch Erwachsenen unsere Heimatgeschichte und hier insbesondere die Exponate im Heimatmuseum n├Ąher zu bringen. "Bei dem Wort Geschichte m├Âchte ich aber auch den Heimatbuchautor Ernst Gru├č nicht vergessen, der es - und ich glaube, dass ihm das keiner mehr nachmachen kann - fertig gebracht hat, viel Vergessenes in einer Chronik f├╝r die drei einst selbstst├Ąndigen Ortschaften Altdorf, Eugenbach und Pfettrach festzuhalten ", sagte das Marktgemeindeoberhaupt.
Auf das Heimatmuseum eingehend sagte der B├╝rgermeister, ein Besuch im Adlhoch-Haus sei eine Zeitreise ├╝ber acht Jahrtausende. Diese langj├Ąhrige Geschichte sei f├╝r Altdorf auch eine herausragende Grundlage f├╝r die heuer erfolgte Markterhebung gewesen. Unter dem Beifall der Anwesenden sagte das Ortsoberhaupt, wenn Landshut stolz sei auf seine 800-j├Ąhrige Geschichte, "so k├Ânne Altdorf noch stolzer sein".
Um das Museum zu Unterst├╝tzen gebe es zahlreiche M├Âglichkeiten, sagte Josef Sehofer. Ob als regelm├Ą├čiger Besucher, Leihgeber, F├Ârderer oder Sponsor zeige man seine Freundschaft zum Museum. Freundschaft zum Museum zeigten aber auch Schulen und andere Institutionen, die vom Bildungsangebot dieses Museums profitierten. Dass dies alles m├Âglich sei, daf├╝r geb├╝hrt den vielen Ehrenamtlichen des Heimat- und Museumsvereins meine besondere Anerkennung und mein Lob", sagte B├╝rgermeister Sehofer.
Zum Schluss ging der B├╝rgermeister auf den aktuellen Grabungsfund bei Aich ein. Er dankte der ARLAN┬şGruppe mit Grabungsleiterin Monika Weigl, die sensibilisiert sich um das Verborgene gek├╝mmert und gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt f├╝r Denkmalpflege die Ausgrabungen durchgef├╝hrt h├Ątte. "Es mag zwar sein", meinte Josef Sehofer, "dass hinsichtlich der arch├Ąologischen Grabungserlaubnis formell zun├Ąchst einige Defizite bestanden, aber im Nachhinein gesehen meines Erachtens ein f├Ârmliches Verfahren entbehrlich war, weil das Landesamt stets beteiligt war". Deshalb k├Ânne er ,die Aufregung wegen unvollst├Ąndiger Formvorschriften, gleich aus welcher Richtung diese Aufregungen kommen, nicht nachvollziehen und verstehen. Stattdessen appellierte er an alle Verantwortlichen, das Ehrenamtliche auch hier nicht in Frage zu stellen, sondern durch Unterst├╝tzung zu st├Ąrken.