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"Neu trifft Alt" im "Adlhoch" -Haus
Hobby-Malerin Rosmarie OUI zu Gast - Zeitreise in die Vergangenheit

Die turnusgemäße Öffnung des Museums "Adlhoch"-Haus verband diesmal der Heimat- und Museumsverein mit einer Gemäldeausstellung der Hobby-Malerin Rosmarie Ottl. Sie hat hierbei ihre zumeist abstrakten Werke in AcrylMischtechnik unter das Thema "Neu trifft Alt" gestellt.

Neu trifft altDie "Zeitreise in die Vergangenheit" wollen die Ehrenamtlichen des Heimat- und Museumsvereins fast ganzjährig.für die an der Heimatgeschichte interessierten Mitbürger erlebbar halten, betonte der zweite Vorsitzende Anton Paukner. Nach seinen Worten ist hierbei die archäologische Ausstellung im Kellergeschoss ein " Besucher-Magnet " .

Der Heimatbuchautor Ernst Gruß, der sich kaum wie ein anderer über Jahrzehnte hinweg um die Dokumentation der vielschichtigen Heimatgeschichte ehrenamtlich bemüht hat, schilderte-den Besuchern die archäologische Ausstellung. Ausgehend von ersten Spuren von vermutlich aus Vorderasien eingewanderten Jägern, Sammlern und Bauern, aber auch von hierher über die Alpen gekommenen Sippen skizzierte Ernst Gruß ein vor- und frühgeschichtliches Bild über ständig neue Kulturen.

Die im Gewölbekeller ausgestellten Exponate, die vom einstigen Dasein hier sesshaft gewesener Linienbandkeramiker, Kelten, Römern und Bajuwaren zeugen, beweisen nach Meinung des Heimatbuchautors ein über Jahrtausende hinweg beliebtes Siedlungsgebiet. Ertragreiche Lößböden sicherten hier das Leben der Menschen. Auch Beschreibungen über kriegerische Einfälle und Auseinandersetzungen, von denen der Altdorfer Raum ebenfalls nicht verschont blieb, sind ebenfalls der Ausstellung zu entnehmen.

Bei Kaffee und Kuchen entwickelte sich zwischen den Besuchern und den an diesem Öffnungs-Sonntag anwesenden Ehrenamtlichen Edeltrud Englert, Ida Forster, Maria Franz, J osef Maier und Helmut Stempfhuber oft ein Gespräch über die Heima1;gesch~chte und deren weitere Erforschung. Gerade die Ergebnisse der schon erfolgten Ausgrabungen für die im Bau befindliche Nordumgehung Altdorf wird hier, wie sich Vorsitzender Hans Seidl erhofft, zusätzliche Erkenntnisse bringen.