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Präsentation des Marktes in Italien
Exponate sind in San Vito ausgestellt - Überblick zur Marktgeschichte

Anlässlich des Herbstfestes "Sagra" in der italienischen Partnergemeinde San Vito di Leguzzano wurde dort eine Ausstellung über Altdorf eröffnet, die von Altdorfs Museumsleiterin Monika Weigl erstellt wurde. Aus diesem Anlass war eine Abordnung Altdorfs mit amtierendem Bürgermeister Helmut Maier, Kreisrat Willi Gürtner, Marktgemeinderat Michael Kapfhammer, Partnerschaftsvereinsvorsitzendem Günther Fuchs, Vorstandsmitgliedern sowohl des Heimat- und Museumsvereins, als auch des Partnerschaftsvereins und Marktbürgern in Italien. Auch eine Abordnung der österreichischen Partnergemeinde Altdorfs, Pinsdorf, mit Bürgermeister Dieter Helms an der Spitze, war dazu angereist.

Präsentation San Vito 1Präsentation San Vito 2Zur Ausstellungseröffnung trafen sich (von links) San Vitos Bürgermeister Antonio Dalle Rive, sein Amtsvorgänger Carlo Traballi, Kreisrat Will i Gürtner, Museumsleiterin Monika Weigl, Altdorfs amtierender Bürgermeister Helmut Maier sowie vom Museumsverein Altdorf Ida Forster und Anton Paukner. - Aus Oberösterreich war die Blaskapelle Pinsdorf zur Eröffnung angereist.

Fünf Jahre ist es her, dass sich die italienische Gemeinde San Vito di Leguzzano im Altdorfer Heimatmuseum vorstellte, wo sie vieles vom früheren Leben und Arbeiten in ihrem Ort präsentierten. Dieses Jahr haben nun der Markt Altdorf, der Heimat- und Museumsverein und der Partnerschaftsverein beschlossen, sich in der Partnergemeinde in Italien zu präsentieren. Dazu traf man in San Vito bereits Vorbereitungen, um im neuen Bereich des dortigen Museums, nach einem modernen und zweckmäßigen Umbau, die Altdorfer Exponate unterzubringen. So konnte man dann am vergangenen Freitag mit einer bestens vorbereiteten gemeinsamen Eröffnung zusammen mit Altdorfs Partnergemeinden San Vito di Leguzzano und Pinsdorf die Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Auf zehn Plakaten hatte Museumsleiterin Monika Weigl nicht nur einen Überblick über 7600 Jahre Geschichte Altdorfs erstellt, sonder!). auch angefangen vom Zusammenschluss der Ortsteile Eugenbach und Pfettrach, den kulturellen Angeboten, örtlichen Vereinen' und weiter bis zu den Schulen und Kirchen gab es viele Informationen mit zahlreichen Bildern und wenig Text, der von Antonia Fuso-Hesse dankenswerterweise ins Italienische übersetzt worden war. Einen besonderen Schwerpunkt bilden aber sicher die Exponate aus dem Altdorfer Museum zur ältesten und jüngeren Geschichte des Marktes sowie der Archäologie und der Ausstellung bäuerlichen bayerischen Lebens.

Dazu wurden von Monika Weigl und ihrer Tochter Susanne Vitrinen mit typischen niederbayerischen Haushaltsgerät, aber auch dem archäologischen Topexponat, der Replik der ältesten Tasse Mitteleuropas, bestückt. Bücher zur Orts- und Hausgeschichte oder auch über die "Schmankerl aus der Museumsküche" runden das dargestellte Bild Altdorfs ab. So sind in dieser Ausstellung, die noch bis 3. Oktober der San Viteser Bevölkerung offensteht, nicht nur die historische Vergangenheit Altdorfs, sondern es sind auch ganz aktuelle Themen dargestellt. Viele interessierte Besucher bestätigten dies bereits am Eröffnungstag und man erwartet nun in den nächsten Tagen auch Besuche der Schulkinder aus der Partnergemeinde.

Für diese Schulkinder sind eInIge Arbeitsstationen der Geschäftspädagogik Altdorfs nach San Vito mitgebracht worden: steinzeitliches, keltisches, römisches und mittelalterliches Arbeitsgerät, worüber sich bereits am Eröffnungstag eine Lehrerin der San Viteser Grundschule mit großem Interesse informieren ließ.

Bei der Eröffnung konnten Altdorfs Bürgermeister Helmut Maier, aber auch die Ehrenvorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, Ida Forster, und zweiter Vorsitzender Anton Paukner an den Bürgermeister von San Vito di Leguzzano, Antonio Dalle Rive und dessen Gattin Laura, die stets auch als Dolmetscherin agierte, Erinnerungsgeschenke an diesen Tag, der selbstverständlich auch zur weiteren Vertiefung der partnerschaftlichen Beziehungen wurde, überreichen. Mit einem' Standkonzert der Pinsdorfer Blaskapelle, die dafür eigens aus Oberösterreich angereist war, klang die kleine Feier im Museumsinnenhof von San Vito schließlich musikalisch aus.
LZ v. 21.09.2011